Tja, das Wetter…

…spielt hier noch nicht so richtig mit.

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Es ist jeden Morgen wieder spannend herauszufinden, ob es jetzt so…oder so aussieht. In der Nacht regnen tut’s ohnehin.

Bis jetzt hat es jeden Tag so richtig Aprilmässig geregnet hier. Also mit Deck polieren war nix. Und der Grünspan ist auch wieder hier, grrrr. Für uns und all die Arbeiten die wir machen wollten, ist das Wetter natürlich nicht ideal.

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Aber der Natur hier tut der Regen merklich gut und die Szenerie ist dank des Regens zum Teil spektakulär.

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Alles blüht und grünt. Sämtliche Wiesen sind voll mit Blumen in allen Farben. Es ist wirklich ein Augenschmaus.

Für einen Schmaus der anderen Art hat am Donnerstag Lilo gesorgt: sie hatte uns in ein Restaurant eingeladen, das gleichzeitig noch so etwas wie ein Freiluftmuseum war. Man konnte dort nicht nur essen, sondern auch Gebäude wie Schulen, Kirchen, Brauereien und Ställe besichtigen, ganz so wie sie früher hier in der Gegend noch existierten.

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Kurz vor Mittag trafen wir uns bei Lilo zu Hause. Ernst und Taya, die wir schon das letzte mal kennen gelernt hatten waren auch da und bald fuhren wir alle mit einem Auto irgendwo ins Hinterland…

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…wo sie uns ins Restaurant (und Freilichtmuseum) Casa Chico Zé (37° 8’6.91″N, 8°39’47.33″W) führten. Und schon der Eingang war vielversprechend, konnte man doch schon dort den Köchen beim Zubereiten der Speisen auf einem riesigen Grill zuschauen. Und dort war auch sehr schnell klar, wo hier das Hauptgewicht lag: bei Fischspeisen. Mmmm, das konnte ja nur gut werden…

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Und tatsächlich! Die Speisen waren ganz einfach, aber erste Qualität und super lecker. Wir sassen an einem langen Tisch im zum Glück windgeschützten Wintergarten. Erich und ich hatten Robalo, was soviel hiesst wie Wolfsbarsch und Max hatte Salmonete, Lachs. Perfekt. Punkt.

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Taya hatte draussen warten müssen und nachdem ihr Ernst ein paar Resten aus dem Restaurant verfüttert hatte, war auch sie fit um mit uns das Freilichtmuseum zu besuchen.

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Und was es doch alles zu entdecken gab! Es gab nicht nur tote Mühlsteine, sondern auch lebende Tiere, von denen besonders Taya sehr angetan war.

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Die alte Schule…

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…eine alte Mühle, ein Becken, in dem früher Wein gestampft wurde – mit einem prächtigen, für Portugal so typischen Fliesenbild und die Nachbildung einer für die Gegend typischen Bushaltestelle. Ernst, ich glaub da kannst du lange warten. Komm lieber mit uns!

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Danach fuhren wir wieder zurück zu Lilo’s Paradies. Und auch ihr Garten stand prachtvoll in Blüte. Wunderschön!!

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Und als ich meine Tasche am Boden deponierte, damit ich besser fotografieren konnte, wurde diese von Lilo’s zwei Katzen mit beschlag belegt. Die kuschelten und schnupperten was die Tasche her gab. Ich kann mir das Ganze nicht so richtig erklären. Aber amüsant war es auf jeden Fall – bis zu dem Moment wo sie ihre Krallen ausfuhren und sich über den Stoff her machten. Dann musste ich einschreiten.

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Als wir uns auf den Heimweg machten, hatte sich der Himmel schon wieder verdunkelt und noch bevor wir die Marina erreicht hatten, hatte es wieder zu regnen angefangen. April, April, der macht was er will…

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