Happy Birthday to me!

Tja, da sitzen wir nun…

Vor fast einem Jahr sassen wir auch schon an einem dieser Tische des Restaurants „Su Tzilleri è su Doge“ in Cagliari. Damals waren wir auf dem Weg zu unserer finalen Destination, Olbia. Und diesmal warten wir auf guten Wind, denn wir wollen mal schnell nach Tunesien rüber.

Und um das Warten ein wenig zu verkürzen, kann ich ja noch ein wenig von meinem Geburtstag erzählen. Am 11. September sind wir ja von Olbia aus gestartet, um noch einmal ein paar Wochen an den Küsten von Sardinien zu verbringen. Wir sind dann gen Süden gesegelt…

…und am 13. September, kurz vor meinem Geburtstag, haben wir spät in der Nacht vor Arbatax geankert. Wir hatten einfach keine Lust mehr auf ein Hafenmanöver und warfen deshalb in einer Gruppe von bereits vor Anker liegenden Schiffen unseren Anker aus. Am nächsten Tag hat es uns hier so gut gefallen, dass wir noch den ganzen Tag hier an dieser schönen Bucht mit schwimmen und faulenzen verbracht haben.

Beim herunterklappen der Badeleiter entdeckten wir dann, dass sich ein fliegender Fisch offenbar verflogen hatte und auf unserem Deck gelandet war. Die fliegenden Fische hatten wir am letzten Abend unterwegs beim Eindunkeln noch bewundert und sogar noch Witze gemacht darüber, dass das optimal wäre, wenn man das Abendessen einfach so auf Deck einsammeln könnte.

Aber dieser Fisch war leider schon einige Stunden an Deck an der prallen Sonne gelegen und somit als Mahlzeit nicht mehr geeignet. Wir haben ihn dann Ordnungsgemäss Seebestattet.

Am späteren Nachmittag verholten wir uns dann in die Marina wo wir dann den wunderbaren Abend in der schönen Marina Lounge verbrachten.

Am nächsten Tag war ja mein Geburtstag und da haben Max und ich was ganz verrücktes gemacht: wir sind Fremd gegangen, Oops! Wir haben AnnaSophie in der Marina stehen lassen und haben uns eines dieser schnellen kleinen Schlauchboote gemietet (wir nennen die normalerweise Schmeissfliegen) und sind von Arbatax aus die Küste hoch gefahren und haben all die Buchten und Höhlen des Golfo di Orosei besucht, an die wir mit AnnaSophie nicht heran gekommen waren, da Hintern zu dick. Der von AnnaSophie natürlich.

Um die Feigen Grotte zu finden, mussten wir spähen wie Habichte, so schwer war die Höhle erkennbar. Da sie nur vom Wasser aus erreichbar ist, war der Eingang aber dank der dort schon an den Bojen liegenden Booten zu erkennen. Man musste sich dort an eine Boje legen, da Ankern verboten war. Dann wurde man von einem der Betreuer der Grotte mit dem Tender zum Eingang gefahren und konnte zum gut versteckten Eingang hoch klettern.

Vom Namensgeber der Grotte ist seit einem Blitzschlag vor vielen Jahren nur noch ein kärglicher Rest vorhanden…

Die Grotte war zwar nicht gross, aber die vielen Seen und Bäche, in denen sich die Umgebung spiegelte, waren sehr beeindruckend. Es gab sogar einen Siffon, durch den man bis zum in die Höhle eindringenden Meer hinunterblicken konnte!

Und anscheinend hatten in der Grotte früher Mönchsrobben (die im Bild sind ausgestopft) gelebt – bis sie im letzten Jahrhundert dann von Fischern aus ihrem Revier vertrieben wurden.

Die Spiegelungen des Wassers waren manchmal so verwirrend, dass man nicht mehr wusste, wo Oben oder Unten war…!

Nach dem Besuch der Grotte fuhren wir in eine der vielen smaragdblauen Buchten und schnorchelten erst mal ausgiebig. Danach gab’s ein Picknick mitten auf dem Meer, wo wir uns für eine Zeit lang einfach mal treiben liessen.

Danach fuhren wir in die nächste Bucht und schmissen uns wieder ins Wasser. Ich hab davon ein paar witzige GoPro Filme gemacht, die ich bei Gelegenheit noch zusammenstellen und hier im Blog zeigen muss.

Auf der Heimfahrt konnten wir noch einmal die eindrückliche Szenerie des Golfo di Orosei bewundern.

Was für ein gelungener Tag! Und es war ja noch nicht fertig. Ein paar Stunden Geburtstag waren ja noch übrig!!

Als Geburtstagsdinner gab es – Pizza! Und zwar superlecker!

Und als krönenden Abschluss gab’s in der Marina Lounge noch einen Ramazzotti – what else…!!

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