Besuch aus der Schweiz

Es ist zwar schon eine Weile her, aber ich möchte gern noch einmal die Woche vom 28. August bis zum 4. September Revue passieren lassen, als Fredy, Barbara und Joanna bei uns auf dem Boot zu Besuch waren.

Die schöne Zeit, die wir miteinander hatten, möchte ich meinen Lesern nicht vorenthalten…

Und wieder hatten Max und ich ein Auto gemietet, um unseren Besuch vom Flughafen Palma abzuholen. Aber diesmal hatten wir fest vereinbart, einander auch ja via SMS darüber zu informieren, welchen Ausgang unsere Gäste nehmen würden. Und trotzdem haben wir es geschafft, fast aneinander vorbeizulaufen. Also, dieser Flughafen in Palma hat definitiv seine Tücken.

Aber am Ende hat es doch noch geklappt und wir konnten unsere Gäste in die Bruthitze von Mallorca entführen.

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Auf dem Weg zu unserem Starthafen wollten wir unseren Mallorca-Unkundigen Gästen ein wenig die Umgebung zeigen und nach einer Irrfahrt durch Llucmayor (Ausgestorben, da Sonntag), fuhren wir auf den Berg Randa, der sich ganz in der Nähe befand.

Dort oben war nicht nur die Luft frischer, auch die Aussicht war spektakulär, konnte man doch von dort oben fast die ganze Insel überblicken. Und nach dem Begrüssungstrunk und einem ersten spanischen Happen waren sich alle einig, dass es sich gut leben liess, hier auf Mallorca.

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Danach fuhren wir zu unserem Starthafen Porto Christo, wo eine sauber geputzte AnnaSophie unsere Gäste aufnahm. Nachdem das Gepäck verstaut und das Schiff inspiziert war, gingen wir in einem der vielen Restaurants gleich beim Hafen essen. Und auch hier konnten wir uns an den spanischen Köstlichkeiten laben.

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Am nächsten Tag ging’s dann auch schon los. Da wir nicht viel Weg zurückzulegen hatten, machten wir bei besten Segelverhältnissen einen kurzen Schlag auf’s offene Meer hinaus, denn AnnaSohie musste ja noch vorgestellt werden. Ausserdem hatte Fredy heute Geburtstag und da wollten wir es eher locker angehen.

Bald schon kehrten wir um und nach einigen Action geladenen Momenten hatten wir AnnaSophie einigermassen stabil mit Anker und Landleinen in der Cala Petita einparkiert.

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So geht Geburtstag in den Ferien…!!

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Auch das Feiern kam nicht zu kurz und so plauderten, feierten und sangen wir bis spät in die Nacht hinein. Stören konnten wir ja niemanden, wir waren allein auf weiter Flur.

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Am nächsten Tag ging’s dann wieder an die Arbeit. Aber unsere Gäste legten sich ohne zu murren in die Seile. Und das bei schweisstreibenden 28°.

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Die Hitze, die pralle Sonne und die frische Luft können da schon mal mit dem Dampfhammer zuschlagen und auch den stärksten Seebären ausser Gefecht setzen…

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Das nächste Ziel war die Cala d’ Or. Da waren Max und ich auch noch nie gewesen und so staunten wir alle ob der Ansammlung prächtigen Yachten und Villen. Und dank Reservation hatten wir auch einen Hafenplatz auf sicher. Cala d’ Or war ganz offensichtlich für die Ostküste, was Port Andratx für die Westküste war: Treffpunkt der Schönen und der Reichen.

Aber wir genossen erst mal die schönen Duschen und unseren Anleger, bevor wir uns auf die Suche nach Essen machten.

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Aufgrund eines Tipps versuchten wir es erst mal im Restaurante Proas. Wir ergatterten uns tatsächlich den letzten freien Tisch und konnten uns wieder an einem feinem spanischen Essen erfreuen.

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Am nächsten Tag war der Wind nicht ganz so üppig, aber dafür konnten wir den Gästen unseren Genaker vorführen. Und da der Wind dann doch noch auffrischte, konnten wir die Fahrt zum nächsten Ziel doch noch ganz schön beschleunigen.

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In der Cala Mondrago warfen wir unseren Anker mitten im Getümmel aus. Und nix wie rein ins „kühle“ Nass. Schwimmen und schnorcheln bei rekordverdächtigen 27° Wassertemperatur. Aber bei der Hitze war das noch genug zum Abkühlen.

Am Strand war wieder Highlife und so machten wir uns mit dem Dinghi auf zur Strandbar…

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Essen ist nun mal was Schönes und schwitzen macht nun mal Hungrig.

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Als es dann ein wenig kühler wurde, machten Barbara, Fredy und ich noch einen kleinen Landgang durch den Naturpark, der die Bucht umgibt. Inzwischen war es ruhiger geworden in der Bucht und man konnte die Szenerie nun so richtig geniessen.

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Am nächsten Tag war wieder Genakersegeln angesagt und wir sausten unserem nächsten Ziel nur so entgegen…

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In der Bucht vor dem Städtchen Colonia de Sant Jordi warfen wir Anker und zum ersten mal war es nicht so heiss und wir konnten unser Sonnenuntergangsdinner ohne Verdeck geniessen.
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Danach ging’s mit dem Dinghi dann in den Ausgang. Und nachdem wir im ersten Lokal komplett ignoriert wurden, gab’s dann in der nächsten Bar den wohlverdienten Schlummertrunk.

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Am nächsten Morgen legten wir schon bald ab und nahmen Kurs auf Richtung Cabrera. Leider waren uns die Windgötter heute nicht hold und so mussten wir praktisch die ganze Strecke unter Motor zurücklegen.

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Dort angekommen, machten sich Max, Fredy, Joanna und ich schon bald auf den Weg zur blauen Grotte. Dort konnten wir nach Herzenslust schnorcheln und uns im blauen Wasser so richtig treiben lassen.

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Zurück beim Schiff packten wir Barbara auch noch ins Dinghi und fuhren zur Rangerstation, wo sich die hitzegeplagte Crew mit Erfrischendem eindeckte und Seele und Füsse baumeln liess.
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Auch ein Marsch zur über der Ankerbucht gelegenen Burg durfte nicht fehlen. Diese Aussicht durfte man nicht verpassen!!

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Am nächsten Tag badeten wir noch ausgiebig, bevor wir uns auf den Weg nach Palma machten, denn es war heiss, sehr heiss. Kein Lüftchen war zu spüren. Nicht einmal der Fahrtwind verhalf zu kühlen. Und sogar unserem Genaker war es offenbar zu heiss. Er verweigerte komplett den Dienst.

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Auf halber Strecke zwischen Cabrera und Palma stoppten wir dann das Schiff auf und nahmen ein Bad im spiegelglatten Meer. Tat das gut!!!

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Kaum hatten wir die Bucht von Palma erreicht, kam dann doch noch Wind auf und das Sprichwort „In der Bucht von Palma hat es immer Wind“ hatte sich wieder einmal bewahrheitet. Und so ging es flott dem Hauptort von Mallorca entgegen.

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Nachdem wir bei Starkwind ziemlich actiongeladen die Segel geborgen hatten, machten wir noch eine kleine Hafenrundfahrt durch den riesigen Hafen von Palma. Vom Kreuzfahrtschiff über Luxusyachten aller Grössen bis zum berühmten von Steve Jobs selbst entworfenen …ähm…iBoat?… gab es alles zu sehen.

Danach parkierten wir uns im Reial Club Nautico ein. Dank frühzeitiger Reservation hatten wir dort noch einen Platz bekommen. Und nach einem letzten Anleger und einer ausgiebigen Dusche machten wir uns auf den Weg in die Stadt.

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Palma ist jedes mal wieder einen Besuch wert!

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Stadtbesichtigungen machen Durst. Fredy bestand darauf, einen Mojito zu trinken. Aber das wollten wir doch alle haben!! Und fein war er, der Mojito. Salut!!

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Es gab viel zu sehen aber irgendwann meldete sich der Hunger und wir machten uns auf die Suche nach einem geeigneten Lokal. Das Problem war, dass es zu viel Auswahl gab…

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…und so entschieden wir uns nach einigem hin- und her für ein Lokal auf der Placa de La Llotja und bestellten noch einmal so richtig Spanische Gerichte und da durften Tapas eine Paella natürlich nicht fehlen.

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Danach führten Max und ich unsere Gäste noch an einen ganz besonderen Ort: das Abaco. Dieses ehemalige Herrenhaus war der Stadt Palma in den Achtzigerjahren vermacht worden mit der Auflage, das Haus öffentlich und für jeden zugänglich zu machen. Und seither konnte man in diesem speziellen Ambiente Abends seine Coctails geniessen.

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Und so kam es, dass wir im Garten einer alten spanischen Villa noch ein letztes mal auf eine gelungene Segelwoche anstiessen und wehmütig an unseren Drinks nippten.

Liebe Joanna, lieber Fredy, liebe Barbara, es war einfach schön mit euch und wir hoffen, dass ihr gerne wieder zurückkommt auf die AnnaSohie. Irgendwann, irgendwo…

2 Kommentare
  1. LIebe Doris, lieber Max. Schön, nochmals unsere Reise passieren zu lassen!. Wo aber ist das schöne, stolze Inselhündchen von Cabrera ?! Und ihr seid schon wieder ein Stück weiter Richtung Winterlager für AnnaSophie. Machets guet und liebi Grüess. Barbara

    1. Hallo Barbara!

      Ich hab leider kein einziges Foto von dem Hündchen gemacht, der kleine Kerl war einfach zu flink. Und auch im Internet hab ich nichts gefunden.
      Aber du hast recht, die Geschichte mit dem “Boss von Cabrera” gehört wirklich in den Blog, ich werde das nachführen!!!

      Liebe Grüsse aus Arbatax
      Doris

      P.S. ja, es rückt näher… ;-(

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