No more rain, please!

O.k. Barbara und Claudia – das hab ihr verpasst: Vannes ohne Regen.

20150723-01Hübsch, gell?

20150723-02Colmar, rück mal zur Seite.

20150723-03In Colmar hat es zwar auch Wasser, aber das hat es nicht: einen Stadthafen (ganz hinten rechts irgendwo ist AnnaSophie). Und hier, mit Blick auf die Boote, haben wir noch mal auf euch und unsere gemeinsamen Abenteuer angestossen. Grosses Segler Ehrenwort!!

20150723-04Zwei Nächte blieben wir in Vannes und das Wetter besserte sich nicht wirklich. Ab und zu drang ein Sonnenstrahl durch aber meist nieselte es Horizontal. Aber in der Bretagne ist das ja kein Regen sondern nur „erhöhte Luftfeuchtigkeit“. Dafür konnten wir unsere Vorräte, wie hier in „Les Halles“ von Vannes, mit frischen Sachen auffüllen.

20150723-06Aber irgendwie waren wir froh, als wir das Gate und die Drehbrücke von Vannes hinter uns hatten.

20150723-07Bei der Fahrt durch den Golfe du Morbihan konnten wir sogar erkennen, was wir im dicken Nieselregen beim Einfahren so alles verpasst hatten. Wir entdeckten, dass es sich hier auf den Inseln des Golfes recht angenehm leben lässt…

20150723-08Nur das Wetter ist halt – nun ja…

20150723-09Aber wir wagten es trotzdem, noch ein wenig im Golf zu verweilen und suchten uns einen Ankerplatz. Und siehe da: schon bald tat sich der Himmel auf und wir konnte mal so richtig alles austrocknen und alle Viere von uns strecken und die schöne Umgebung geniessen.

20150723-1120150723-14Und für Abwechslung in der Szenerie sorgte AnnaSophie, indem sie ihren Hintern immer wieder mal nach der momentan vorherrschenden Strömung richtete oder den Bug in den Wind stellte.

20150723-12Und bei Ebbe konnte man sogar die in der nähe legenden Muschelzuchten, die sogenannten „Coquillages“ sehen. Wenn man hier in der Gegend ankert, ist es immer ratsam, nach diesen Stangen Ausschau zu halten. Denn man macht sich bei der lokalen Bevölkerung äusserst unbeliebt, wenn man den Anker in ihrem Abendessen auswirft.

20150723-10Aber dann das höchste der Gefühle: Sonnenuntergang am Ankerplatz…

Nach zwei Tagen faulenzen am Anker hatten wir aber Lust auf Neues und wir machten uns wieder auf den Weg.

Aber zuerst galt es, die Einfahrt zum Golfe du Morbihan zu durchfahren, diesmal in entgegengesetzter Richtung. Und diesmal hatten wir auf den richtigen Moment und die richtige Strömung gewartet. 4-5 Knoten Strömung warteten auf uns. Das würde lustig werden. Aber zur Sicherheit hatten wir nur das Grosssegel aufgezogen und den Motor auf Standby. Zu frisch war die Erinnerung an die unkontrolliert herumschlitternden Boote, die uns beim Einfahren entgegen gekommen waren.

20150723-15Bei “Strahlend” blauem Himmel ging’s dann los.

Ich hab hier mal ein Video gemacht, das zeigen soll, was Strömungsmässig da so abging. Ich entschuldige mich für die schlechte Qualität, denn scheinbar ist auch die Kamera in dieser Passage in’s Schwitzen geraten…

20150723-16Nachdem wir wieder auf dem offenen Meer waren, konnten wir endlich mal wieder unseren „Geni“ (das Gennakersegel) auspacken und auslüften. Und diesmal klappte es ohne Probleme.

20150723-17Und dann rauschten wir bei 7-10 Knoten Wind mit fulminanten 5-7 Knoten gen’ Süden. 5 Stunden segelten wir auf diese Weise flott herum, während sich viele andere Boote unter Motor durch’s Wasser pflügten.

20150723-18Gegen Abend, als wir einen Blick zurück warfen…zogen wir unseren Geni wieder ein und das Vorsegel aus und warteten auf das Donnerwetter. Aber da kam nix. Nicht mal ein Häppchen mehr Wind. Schade.

20150723-19Und als wir die Reede von Saint-Nazaire passierten, war der Kapitän in der Kombüse und zauberte das Nachtessen…

20150723-20…das wir unter Segeln (Crewmember Autopilot war dran mit Arbeiten) bei einem Quickie-Sonnenuntergang genossen.

20150723-21Als wir die Hafeneinfahrt von Pornic (zum Glück war Hochwasser) passierten, war es bereits dunkel und wir warfen uns einfach an den nächstbesten Steg im schon schlafenden Hafen.

1 Kommentar
  1. liebe Doris, lieber Max
    Bestimmt werde ich die Bretagne nochmals besuchen, denn Vannes und Umgebung sieht ja auch sehr schön aus. Die Meeresluft noch in der Nase, die Bilder vor Augen und in die Nähe gerückt auf dem Blog, reise ich doch noch ein Stück mit Euch südwärts ! Beim nächsten “Anleger” ein Prost auf die Bretagne, auf Euch und ANNASOPHIE !
    Ich habe den VW-Camper gepackt und steuere morgen ( der Wind mag kommen woher er will 😉 > Landrattenvorteil ) ins Engadin zusammen mit Co-Pilot Micha.
    Herzliche Grüsse
    Barbara

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